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Gegen das Vergessen. Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November

In Erinnerung an die Opfer des Faschismus rief das Offene Antifaschistische Treffen (OAT) Landau am Jahrestag der Reichspogromnacht zu mehreren Aktivitäten auf. Bereits am Vorabend zogen mehrere Gruppen durch Landau um die Stolpersteine in Erinnerung an die Verfolgten, Entrechteten und Ermordeten zu putzen. Am 9. November beteiligten wir uns unter dem Motto „Gegen das Vergessen. Nie wieder Faschismus“ an der städtischen Gedenkveranstaltung am Synagogenmahnmal und legten dort Nelken ab. Da wir bereits im Vorfeld davon ausgingen, dass unsere Positionen dort auf keinen Fall zu hören sein werden, bereiteten wir einen eigenen Flyer vor, den wir an die Anwesenden verteilten. Die Reden des Oberbürgermeisters und der Kirche konnten dann auch getrost als inhaltsleer bis unangemessen bezeichnet werden.

Die anschließende Blumenniederlegung am Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf dem Friedhof musste aufgrund von Starkregen leider mit weniger Teilnehmer:innen stattfinden als von uns geplant und wurde letztendlich von einer kleinen Delegation durchgeführt.

Zum Abschluss des Tages besuchten noch einige die Veranstaltung der Omas gegen Rechts mit der Gedenkstätte Neustadt, wo wir einem interessanten Vortrag über die verfolgte jüdische Familie Koch aus Rodalben beiwohnen konnten.